Produktdetails
![]() |
Sherlock HolmesQuelle: AmazonEAN: 5051890014757 6,97 EUR
inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten
Direkt zum Shop
|
Features
Beschreibung
Beschreibung:Mit Finesse gelingt es Sherlock Holmes und Dr. Watson, Lord Blackwood zur Strecke zu bringen, bevor er in einer schwarzen Messe eine Jungfrau opfern kann. Vor seiner Hinrichtung kündigt Blackwood an, er werde von den Toten auferstehen. Tatsächlich geschehen bald merkwürdige Dinge, sodass Holmes sich nicht länger um die Aussicht auf Trennung von Watson aufgrund dessen bevorstehender Heirat sorgen kann. Als mit Irene Adler auch noch die raffinierte Betrügerin auftaucht, die ihm einst das Herz brach, ist der ganze Detektiv gefordert.
Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams
Regisseur(e): Guy Ritchie
Format: PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 28. Mai 2010
Produktionsjahr: 2009
Spieldauer: 123 Minuten
Kunden Meinungen
Ein völlig anderes Kriminal-Duo mit verblüffenden Einfällen.
Datum:08.08.2010 - Rating: 5/5So hat man die Geschichten von Holmes und Watson noch nie gesehen. Speziell die Rückblenden als Erklärung für bestimmte Vorgänge in Zeitlupe nachgestellt, weil sie einem so garnicht aufgefallen wären. Natürlich spielt der actionreiche und auf Tempo getrimmte Film dem Zeitgeist in die Hände. Die Darsteller passen sehr gut in ihre Rollen und füllen sie auch aus. Bei einigen Szenen kommt auch die Gegensätzlichkeit und Zerissenheit der Figuren zum Tragen. Alles in allem gefällt mir dieser Film sehr gut, einige Passagen muss ich beim nochmaligen Anschauen etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Kein anderer hätte Sherlock Holmes besser als "Robert Downey Jr." spielen können.
Datum:08.08.2010 - Rating: 5/5Ich habe noch nie einen der Sherlock Holmes Romane gelesen. Dieser Film hat mich dazu motiviert, dass ich demnächst mir einen Sherlock Holmes Roman besorgen werde.
Mir gefällt an dem Film alles: Die Story, die Darstellung des Charakters "Sherlock Holmes" durch "Robert Downey Jr." - hätte mir auch niemand anderes für diese Rolle vorstellen können, die Effekte einfach alles.
Meisterdetektiv mit Köpfchen und flinken Fäusten
Datum:07.08.2010 - Rating: 5/5Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, dass Regisseur Guy Ritchie wieder die Kurve kriegen würde. Nach seinen beiden Genre-Perlen "Bube, Dame, König, grAs" und "Snatch" ging es mit dem talentierten Regisseur, der wieder richtig gutes britisches Filmwerk vorzeigen konnte, karrieremäßig etwas bergab. Seine Ex-Frau Madonna hat ihm mit dem Totalausfall "Swept Away" - mit sich selbst in der Hauptrolle - keinen Gefallen getan, und die darauffolgenden Filme "Revolver" und "Rock N Rolla" waren zwar nicht so unterirdisch wie das Projekt der Pop-Königin, aber auch nicht mehr als Zitatenansammlungen und Ideenrecycling aus seinen erstgenannten Werken.
Endlich geschieden (sorry, ein bischen Zynismus wird noch erlaubt sein), wurde er nun mit der Inszenierung eines neuen Leinwand-Abenteuers rund um den wohl bekanntesten Detektiv der Film- und Literaturgeschichte betraut. Und ich muss schon sagen: Sir Ritchies wiedergewonnene Freiheit im Privatleben hat sich scheinbar positiv auf seinen Job ausgewirkt. Sein "Sherlock Holmes" ist ein toll fotografiertes und sehr unterhaltsames Action-Abenteuer mit einem überragenden Robert Downey jr. in der Titelrolle, mit minimalen Defiziten in der B-Note.
Es fällt sofort auf, dass Ritchie seinem eigenen Stil treu geblieben ist, und das ist auch gut so. In betont kühlen, fast erdfarbenen Aufnahmen wird das Britische Königreich des 19. Jahrhunderts überaus authentisch wiedergegeben. Historische Details wie die sich mitten im Bau befindliche Tower-Bridge oder typische Erfindungen der Industriellen Revolution fügen sich gut in die Handlung ein, ebenso die zeitgenössische Kleidung und das schmudellige Ambiente jener Straßen, in denen Kleinkriminelle, leichte Mädchen und andere Gestalten umhergehen. Durch Einsatz erstklassiger Spezialeffekte wirkt London wie ein filmisch festgehaltenes "Gemälde". Stimmungsvoll, altmodisch und postmodern zugleich, mit typisch britischem Flair.
Der große Trumpf des Films ist ganz klar die Hauptfigur Holmes, zusammen mit seinem Partner Dr. Watson. Die Beziehung zwischen den Beiden erinnert oft an die eines lang verheirateten und ewig wegen Kleinigkeiten zerstrittenen Ehepaares. Überaus witzig sind die unzähligen (pointen-reichen) Rede-Duelle zwischen dem ruhelosen und höchst risikobereiten Holmes, der wegen seiner oft indiskreten Ausdrucksform genug physisches Paroli abbekommt, und dem eher gentleman-haften Watson, der seinem Kollegen und Freund stets treu und hilfsbereit zur Seite steht, aber auch um sein eigenes Glück in Form einer jungen Frau aus gutem Hause bemüht ist.
Downey jr. hat nach "Iron Man" seine zweite Paraderolle gefunden, sein Spiel allein ist ein Reinschauen in den Film wert. Jude Law alias Dr. Watson kann da nicht nur sehr gut mithalten, er ergänzt das für die Justiz kämpfende Duo perfekt.
Auch die restlichen Figuren rund um das Schnüffler-Duo wie z.B. Irene Adler, eine von Holmes Gegnerinnen und heimlicher Schwarm oder Inspektor Lestrade sind dank passender Besetzung gut getroffen.
Einen negativen Ausrutscher gibt es aber doch: Mark Strong als Holmes' Feind Lord Blackwood. Wie es sich für einen boshaft-intelligenten Schurken gebürt, kommt dieser zwar recht unheimlich und finster rüber. Mehr als grimmig dreinschauen und bedrohliche Worte zu schwingen vermag dieser Mann aber nicht. Selbst dass sich dieser Herr des Okkultem bedient, schafft nicht eine Sekunde leichte Angst oder gar Schrecken. Sehr schade. Mir wäre ein Gegner, der in Sachen Charisma und Erscheinung einen treffenden Gegenpol zu Holmes vorgezeigt hätte, lieber gewesen..
Neben der Inszenierung und den Schauspielern ist auch die Musik von Hans Zimmer eine besondere Erwähnung wert:
Dass unser Export-Komponist zu den meisten Blockbustern entsprechend hochwertige Scores fabriziert, ist ja schon länger bekannt. In diesem Falle allerdings darf man eine ganz andere Seite von Herrn Zimmer hören. Sein Soundtrack ist kraftvoll, nach ner Zeit recht eingängig und besitzt viel Tempo / Druck. Interessant ist aber, dass er mit ungewöhnlichen Klängen experimentiert bzw. Diese mit seinem üblichen Musikstil kombiniert. Hohe, schrille Töne aus Elektro-Violinen, Zither und ein (absichtlich ?!) verstimmtes Klavier erinnern durchaus an alte Melodienstücke aus der guten alten, viktorianischen Zeit. Die Oscar-Nominierung ist jedenfalls verdient.
Vorm Fazit noch ein paar Worte zur Interpretation der Figur Holmes.
In vielen Rezensionen liest man, dass der Detektiv verfälscht wiedergeben wird, nicht mehr so wie aus den alten Klassikern der Schwarz/Weiss-Ära und danach.
Um dieses Missverständnis aufzuklären:
Ritchies "Holmes" orientiert sich sehr wohl an die direkt von Arthur Conan Doyle geschaffenen Buchvorlage. Holmes ist ein Mann, der nicht nur den Verstand, sondern auch seinen Körper gerne und so oft wie möglich herausfordert und daher auch keinen direkten Kampf scheut. Ebenso wenig wird seine Drogensucht außen vor gelassen noch seine Eigenheit im Bezug auf seine Geige (die ihm den einen oder anderen Geistesblitz liefert).
Die von vielen Fans vermisste, "figur-typische" Kluft- sprich Deerstalker-Hut und Inverness-Mantel - entspricht gar nicht der Vorlage Doyles, sondern war eine Idee von Basil Rathbone, der selbst die Figur des Meisterdetektiven in den 40er Jahren spielte. Ergo ist dieser Holmes dem Buch-Original näher als alles andere, was den Weg in die Lichtspielhäuser oder auf die Mattscheibe finden konnte.
Fazit:
Guy Ritchie hat sich mit diesen Film wieder zurück gemeldet und zur alten Form wiedergefunden. Zudem beweist er mit "Sherlock Holmes" erstmals, dass er auch in der Lage ist, einen Big-Budget-Film ohne Mühe zu stemmen. Mit reichlich Action und trockenen, britischen Humor liefert er tolles Unterhaltungs-Kino und verschafft der über Hundert Jahre alten Spürnase ein sehenswertes Revival. Der Bösewicht ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, und auch die Möglichkeit des Zuschauers, selbst die logischen Schlüsse der Filmhandlung auf detektivische Weise zu entdecken, ist aufgrund des irrwitzigen Tempos nie wirklich vorhanden. Als Spaßbremse erweisen sich diese kleinen Fehler aber nicht.
richtig cool
Datum:06.08.2010 - Rating: 5/5der film ist sehr gut gemacht und die darsteller bringen richtig leben in die figuren die sie verkörpern. anfangs dachte ich ja das dies wieder so ein künstlicher hype ist aber nein leute den könnt ihr euch kaufen!
kein schlechter Film aber auch nicht so gut wie ich erwartete..
Datum:03.08.2010 - Rating: 3/5Sehr viel Action, ein wenig kommt auch das Feeling von Scherlock Holmes auf. Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. Gut gemacht, mehr nicht...











